Das obligate Vorgespräch – meine Pschychotherapie in Edewecht

Vorgespräch in meiner Psychotherapie in Edewecht

 

Bevor ich eine Behandlung beginne, versuche ich, mir ein erstes Bild zu machen. Über meine Patienten, über deren Beschwerden und Nöte. Die Seele ruft um Hilfe. Die Not ist so groß geworden, dass das Gespräch mit dem Fachmann gesucht wird. Ich kenne mich als Heilpraktiker für Psychotherapie in Edewecht gut mit Nöten und seelischen Störungen aus. Mich interessiert aber neben dem Störungsbild immer auch die persönliche Situation meiner Patienten. Wie empfinden sie ihre Beschwerden, wie können sie mit ihnen umgehen? Welche Hilfen erwarten sie?  Wie empfinden sie, wenn ich ausdrücklich erkläre, dass ich kein Heilversprechen abgebe. Auch in ihrem Fall nicht. Dies alles will ich vor einer Behandlung wissen. Auch will ich Ratsuchende ein wenig kennen lernen. Und meine potentiellen Patienten haben Gelegenheit, mich ein wenig kennen zu lernen. Eine wichtige (meist unausgesprochene) Zielfrage dabei ist: Können wir miteinander, stimmt die Chemie? Diese Einschätzung ist für beide sehr wichtig, für den Patienten und den Therapeuten. Sie ist quasi eine Grundvoraussetzung für eine Therapie. Daher biete ich immer ein erstes Vorgespräch an als das “obligate Vorgespräch”.  In dessen Rahmen kläre ich weitere Dinge. Ich weise nochmals darauf hin, dass ich individuelle Heilung nie zusagen oder gar versprechen kann. Auch in diesem aktuellen Fall nicht.

In diesem Gespräch werden ganz unterschiedliche Seelennöte angesprochen, seien es eine tiefe Traurigkeit, eine innere Leere, starke Ängste oder Panikgefühle, eben Symptome einer nach Hilfe rufenden Seele. Fachlich kann das dann eingeordnet werden als Depression, depressive Verstimmung, Angststörung, Sucht oder als eine andere psychische Störung. Die Vielfalt von Auswirkungen derartiger Störungen ist groß. Oft versteckt sich auch eine psychische Störung beispielsweise hinter einer Antriebsarmut, einem Unwohlsein oder auch hinter  z.T. nicht unerheblichen Schmerzen. Es sollte auch immer das von Patienten angestrebte Ziel angesprochen werden. Gemeinsam mit den Patienten erörtere ich Möglichkeiten aus meinem vielfältigen Angebot.
Dabei interessieren mich bei diesem ersten Gespräch nicht nur die jeweiligen Störungen. Mir ist das persönliche Kennenlernen des ratsuchenden Menschen im vertraulichen Vier-Augen-Gespräch sehr wichtig. Und dafür nehme ich mir Zeit, viel Zeit.

Ich versuche schon beim ersten Kontakt zu vermitteln, dass ich mich für alle Nöte meiner Ratsuchenden interessiere. Selbstverständlich bin ich während einer Sitzung ausschließlich für ihn da und höre aufmerksam zu. Ich bin voll konzentriert, mache keine Nebenarbeiten, bediene keinen Computer. Ausgenommen davon sind manchmal wenige handschriftliche stichpunktartige Notizen. Eine inhaltliche Aufbereitung  und schriftliche Ergänzung erfolgt immer im Anschluss einer Sitzung.

Es gibt keinerlei Störungen von außen wie z.B. Anrufe, noch gibt es Zeitdruck. Ich bin für den Ratsuchenden und nur für ihn da, um mir seine Sorgen und Nöte anzuhören. Und das mit ungeteilter Zuwendung und voller Konzentration. Dabei interessiert mich alles, was er sagt und auch das, was er nicht sagt. Ich will also nicht nur sein Anwalt sein, ich will darüber hinaus Vertrauter meiner  Patienten werden. Die Schaffung einer vertrauensvollen Basis hat für mich erste Priorität.

Ein Raum der Ruhe in meiner Praxis

Ein Raum der Ruhe in meiner Praxis

Ich stelle mir daher immer die Frage, ob dieser mir gegenüber sitzende Mensch in der Lage ist, sich zu öffnen und damit Hilfe von mir entgegen zu nehmen. Dafür ist eine vertrauensvolle Basis zwischen Patienten und Therapeuten Grundvoraussetzung. Diese Basis sollte vorhanden sein, zumindest müssen gute Chancen bestehen, etwas Derartiges zu entwickeln. Die „Chemie“ zwischen den Beteiligten muss stimmen, dies zu klären ist auch Aufgabe des Vorgesprächs. Ratsuchende sollen darauf vertrauen, in einer Psychotherapie die für sie so wichtigen Hilfen zu bekommen. Nötigenfalls sollen sie diese auch einfordern können. Das ist nur bei einer vertieften Vertrauensbasis möglich. Dies wird auch in einer Psychoanalyse mit dem Konzept der Übertragung und Gegenübertragung deutlich.

Vertrauen ist auch immer eine Frage des Zutrauens in die fachliche Kompetenz des Therapeuten. Dieser Bereich wird stets von mir angesprochen. Ich erläutere meine fachliche Kompetenz, formal nachgewiesen durch staatliche Überprüfung, ein einschlägiges Universitätsstudium und vor allem inhaltlich durch jahrzehntelange berufliche Tätigkeit in der Rehabilitation. Als Heilpraktiker für Psychotherapie wende ich auch alternativer Heilverfahren an. Meine Behandlungen erfolgen weitgehend ohne Medikamente – die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch, frei nach Paracelsus. Ich mache auch meine Abgrenzung zu esoterischen Heilern deutlich. Spiritualität hat dagegen für mich eine Funktion. Vor Beginn einer Behandlung wird dies ausführlich erklärt.

Ich arbeite nicht mit Krankenkassen, Versicherungsträgern, Arbeitgebern etc. zusammen. Ich verfasse und übermittle daher auch keinerlei Berichte. Dazu bin ich nur im Ausnahmefall und dann nur  auf ausdrücklichem Wunsch meiner Patienten bereit. Alles, was während der Psychotherapie hier in meiner Praxis gesagt wird, bleibt bei diesen beiden Gesprächspartnern, nichts geht nach außen. Meine Aufzeichnungen sind strikt vertraulich. Sie helfen mir bei meiner Arbeit und sind Dritten nicht zugänglich.

Da ich nicht mit Krankenkassen zusammenarbeite, machen mir diese auch keinerlei Vorschriften über die Anwendung bestimmter Therapieformen. Ich bin daher auch nicht auf einige wenige Psychotherapieformen begrenzt, wie das bei Krankenkassen – Patienten oft der Fall ist. Hierzu auch: https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/was-bezahlt-die-krankenkasse/

Ich bin Mitglied im “Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker und Psychologischer Berater”. In dem Sinne wähle ich auch meine anzuwendenden Therapien frei in Absprache mit meinen Patienten aus. Die möglichen Psychotherapieformen beabsichtige ich in einem weiteren Artikel zu beschreiben.

Ich führe in meiner Praxis für Psychotherapie in Edewecht ausschließlich Einzelsitzungen durch. Mir ist das vertrauliche Vier-Augen-Gespräch wichtig. Es ist die Basis meiner Praxis für Psychotherapie in Edewecht. Da diese Vertraulichkeit in einer Gruppe nicht herstellbar ist, wende ich keine Gruppentherapien an.

Das vertrauliche Vier-Augen-Gespräche und eine enge und starke Vertrauensbasis sind für eine erfolgversprechende Psychotherapie unabdingbar. Während der aktiven Zeit einer psychotherapeutischen Behandlung wird beiden Beteiligten, Patienten wie Therapeuten, einiges abverlangt. Es wird deutlich klar, dass nicht nur freundliche Gespräche geführt werden. Aktive Psychotherapie bedeutet  überwiegend harte Arbeit. In diesen Zeiten trägt eine enge und starke Vertrauensbasis den Willen und die Bereitschaft zu kontinuierlicher und verbindlicher Arbeit. Und die muss für die gesamte Therapiedauer tragen, in der Regel ein nicht unerheblicher Zeitumfang. Eine psychotherapeutische Behandlung in meiner Praxis für Psychotherapie in Edewecht kann sich über Wochen, Monate oder manchmal über noch längere Zeiträume hinziehen. In  diesen Zeiträumen stehe ich meinen Patienten zur Verfügung. Das heißt, ich bin für sie verfügbar. Und telefonisch erreichbar. Immer dann, wenn sie mich brauchen. In Notsituationen auch außerhalb der regulären Praxis-Zeiten. Meine Patienten wissen das.

Psychotherapie in meiner Praxis in Edewecht ist immer individualisiert. Diese Individualisierung wird vor Beginn einer Behandlung besprochen.

Bei einer Psychotherapie entstehen oft nicht unerhebliche Kosten. Auch diese werden im Einzelfall ausführlich vor Beginn einer Behandlung besprochen.

Diese und weitere Themen werden im Rahmen eines Vorgesprächs mit ratsuchenden potentiellen Patienten ausführlich erörtert. Erst danach kann eine Entscheidungsfindung über eine Psychotherapie in meiner Praxis in Edewecht herbeigeführt werden.

Diese Entscheidung soll auch möglichst nicht am Tag des Erstgesprächs getroffen werden. Beide Beteiligten, Ratsuchender wie auch Therapeut, sollen Gelegenheit bekommen, diesen wichtigen Schritt zu überdenken. Daher erfolgt eine Entscheidung erst nach einer Denkpause.

Diese Form eines ersten Gesprächs hat sich vielfach bewährt. Sie ist zu einer verbindlichen Voraussetzung für die Aufnahme in meiner Praxis für Psychotherapie in Edewecht geworden. Daher auch heute noch: Das obligate Vorgespräch – Psychotherapie in Edewecht.

Psychotherapie in Edewecht

Herzlich Willkommen in meiner Praxis für Psychotherapie in Edewecht